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Beiträge sind bis zum 15.08.2010 (Poststempel) im KULTURZONE-Büro
eingegangen. Die Texte sind der dreiköpfigen Jury Ende September
zur Auswahl übergeben worden.
Thomas J. Hauck (Kinderbuchautor),
Norbert Thiel (bildender Künstler/Maler),
Stefan Krüger (Theaterwissenschaftler)
sind für unseren diesjährigen Schreibwettbewerb
die Jury. Die Aufgabenstellung für die drei ist es, aus den eingegangenen
Beiträgen die drei überzeugendsten Werke auszuwählen.
Für diese nicht einfache Arbeit vielen Dank an
die Jury!
Am 25.
Februar 2011 gab die Jury die Gewinner bekannt.
Kategorie
über 16:
Platz 1 - Anke Engelmann Platz
2 - Julia Lajta-Novak Platz 3 - Angela
Forster / Christoph Ernst
Kategorie
unter 16:
Platz 1 - Alissa Selge Platz 2 - Anna
Popova Platz 3 - Liona Binaev
Zu den Gewinnern:
Kategorie
über 16:
Platz
1
Anke
Engelmann,
geboren 1966 in Weimar,
lebt und arbeitet in Erfurt.
Schreiben wollte ich schon immer, aber das weiß ich erst
seit ein paar Jahren. Lange habe ich gebraucht, mich aus der
zweiten Reihe zu lösen: am Theater gejobbt. Germanistik
studiert, erste, selbstverliebte Schreibversuche versandeten
als Fragmente in
der Schublade.
Dann
der Sprung: vom Arbeitsamt finanzierte Ausbildung zur Berufsschreiberin
(jaja!), Volontariat bei einer Tageszeitung, Redakteurinnen-Stelle.
Upps, plötzlich stand ich ganz vorn und mein Name in der
Zeitung. Und ich konnte Handwerk lernen. Ich weiß, wie
Texte funktionieren, kann recherchieren, strukturieren und redigieren.
Nur zum Schreiben kam ich nicht mehr und die Phantasie, die
kam mir im Redaktionsstress abhanden.
Mir
wurde immer enger, und so habe ich eine Vollbremsung gemacht,
Sicherheit gegen Freiheit getauscht und bin in meine alte Heimat
Thüringen zurück. Heute schlage ich mich als Freiberuflerin
durch, schreibe Geschichten und veröffentliche Artikel,
gebe Seminare zu Sprachthemen und über Pressearbeit. Meine
Kreativität hat die Weimarer Schreibwerkstatt wieder erweckt.
Und -Achtung Werbeblock - um Sprachsachen zu befördern,
habe ich kürzlich das Büro für angewandte Poesie
ins Leben gerufen.
www.poesiebuero.de
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Platz
2

Julia
Lajta-Novak
studierte Anglistik in Wien und Edinburgh und Kulturmanagement
in London. Neben zahlreichen literaturwissenschaftlichen und
journalistischen Publikationen veröffentlicht sie Gedichte
und Kurzprosa in britischen und österreichischen Literaturzeitschriften.
Sie lebt und arbeitet in Wien.
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Platz
3
Christoph Ernst
Bio-
und bibliographische Angaben
Christoph Ernst, geboren 1958 in Hamburg,
studierte in Hamburg und New York Geschichte. Später
arbeitete er als Kulturmanager, Journalist und Dozent. Nach
längerem Berlinabstecher (1988-2001) kehrte er in seine
Vaterstadt zurück und lebt heute in Hamburg und Klein
Zecher. Ernst ist Mitglied der Autorengruppe „Tippgemeinschaft“
und unterrichtet kreatives Schreiben.
Neben Sachbuchtexten hat Ernst Kurzgeschichten und mehrere
Krimis veröffentlicht. Zuletzt erschien September 2009
seine Bearbeitung des Tatorts „Strahlende Zukunft“
bei Emons. März 2010 brachte der NDR seinen Krimi ‚Kein
Tag für Helden’ als zweiteiliges Hörspiel.
Im Frühjahr hat Ernst ein einen Roman fertig gestellt,
der im Berlin der Nachwende-Ära spielt. Zurzeit schreibt
er an einem regionalen Stoff, der sich unter anderem mit der
Slawenmission beschäftigt.
Mehr
von und über Ernst unter www.blutiger-ernst.com
nochmal
Platz 3
Kurzvita
Angela
Forster
Angela
Forster wuchs im südlichen Hamburg auf. Hier
lebt und arbeitet sie auch heute als freie Autorin. Ihre
Werke reichen von Prosa bis Roman. Seit 2008 unterrichtet
sie in der Erwachsenenbildung kreatives und literarisches
Schreiben.
Die verbleibende Freizeit nutzt sie zum Lesen, Spaziergänge
mit ihrem Mann am Meer und forscht in der Genealogie nach
ihrem eventuellen
Ur-ur-ur … Großvater Johann Georg Adam Forster.
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Kategorie
unter 16:
Platz
1
Hallo,
ich heiße Alissa und bin im Dezember 16 Jahre alt geworden.
Ich komme nächstes Jahr auf die Oberstufe und werde voraussichtlich
die Leistungskurse Deutsch und Englisch wählen. Außerdem
bin ich Vegetarierin, spiele Tennis und brauche Mathenachhilfe,
und würde unheimlich gern Klavier spielen können.
Ich wurde nach Alissa Walser benannt, habe eine 10 Jahre ältere
Halb- und eine 2 ½ jüngere Schwester, bin zu 1/8
Italienerin, liebe den Geruch und die Einbände von Büchern
und Bücher überhaupt und finde letzte Worte berühmter
Menschen sehr interessant.
Was ich am liebsten in meiner Freizeit mache, ist schreiben.
Ich liebe dieses Kribbeln in der Magengrube, dass „Ja,
Ja, Ja!“ ruft, wenn ich merke, dass mir ein Abschnitt
gelungen ist.
Die Aufgabenstellung „Ein schöner Anblick –
Eine Bildbeschreibung“ fand ich sehr inspirierend und
ich freue mich sehr, den ersten Platz belegt zu haben.
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Platz
2
Platz
3
Ich
heiße Liona und bin 14 Jahre alt.
Schreiben bedeutet für mich, sein Inneres herauszulassen
und auf andere Weise zu zeigen, wer man ist.
Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun, aber Schreiben
öffnet mir die meisten Türen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich es aufs Treppchen
schaffen würde und bin sehr erfreut darüber.
Ich hoffe auf weitere solche Wettbewerbe, weil sie Schreibern
die Möglichkeit auf Zustimmung und Bestätigung
geben.
Danke
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